5 Wahrheiten über Marketing

5 Wahrheiten über Marketing, die niemand hören will

Kennst Du auch die Darth Vaders und Lord Voldemorts der Business-Welt? Mir kommen sie immer wieder unter. Vielleicht ploppt bei Dir auch manchmal Werbung in den sozialen Medien auf, die Dir unglaublichen Reichtum und schnellen Erfolg versprechen. Zahlreiche selbst ernannte “super-erfolgreiche Unternehmensberater” und “Unternehmer ohne jegliche Vorkenntnisse” geben mit astronomisch klingenden Zahlen an, die jeder in kürzester Zeit erreichen kann. Ohne Fachwissen. Ohne Erfahrung. Ohne Kontakte. Echt?

Auch wenn ich selber aus der Zeit stamme, in der die ersten Star Wars Filme (oder Krieg der Sterne, wie es damals noch hieß) auf die Leinwand kamen, habe ich die Welt der Jedis und Siths erst durch meinen Sohn richtig kennengelernt.
Die Faszination für Star Wars fing durch ältere Freundeskinder schon recht früh an. Damals sprachen meine Kinder noch von “Schtar Wurst” – da muss ich heute noch breit grinsen :-)
Vorletzte Weihnachten hat sich das Christkind dann erbarmt und netterweise die Star-Wars-Filme unter den Baum gelegt. Sohn glücklich und Mutter hat nun wenigstens auch Ahnung, worum es geht.

Die Literaturwissenschaftlerin in mir kann ja nicht umhin, Geschichten auseinander zu nehmen und zu analysieren. Wie so oft ist auch hier die Auseinandersetzung von Gut und Böse und die unglaubliche Anziehungskraft des Bösen mit all seinen Verheißungen von Ruhm und Macht ein zentrales Thema. Genauso wie bei Harry Potter – der große Favorit meiner beiden Töchter.

Meine Kinder finden die Geschichten um die Verlockungen der bösen Macht – ob es nun die Siths oder Lord Voldemort ist – fesselnd und in der Business-Marketing-Welt um mich entdecke ich ähnliche Verlockungen, die offensichtlich eine ähnliche Faszination ausüben. Scheint also zutiefst menschlich zu sein.

Dir sind solche Verlockungen im Internet bestimmt auch schon untergekommen. Da wird versprochen super-easy mit nur ein paar Stunden in der Woche ein sechsstelliges Business aufzubauen oder ohne jegliche Vorkenntnisse ein hohes passives Einkommen zu generieren. Alles in nur wenigen Schritten und natürlich mal so eben nebenbei, wenn man nur diese eine Methode anwendet oder die Geheimnisse dieses erfolgreichen Menschen kennt. Ja, zugegebenermaßen, das klingt sehr verlockend. Wäre ja auch toll, oder? Doch das ist leider die dunkle Seite der Macht. Folgt man ihr, hat man bestenfalls kurzfristig einen Vorteil, doch in der Regel hat man verloren (meist sein Geld für völlig überteuerte Online-Kurse oder Ähnliches, die keinen Mehrwert bringen).

Wir müssen also so wie Luke und Harry den verlockenden Versprechungen widerstehen und uns auf das Eigentliche besinnen. Das ist für mich: echten Nutzen liefern, meinen Kunden wirklich zur Seite stehen und sie weiterbringen, Vertrauen aufbauen und den Fokus auf eine langfristige Beziehung setzen. Das hat was mit der inneren Haltung und den Werten zu tun – die gute Seite der Macht eben ;-)

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Hier teile ich meine fünf wichtigsten Erkenntnisse für ein erfolgreiches Marketing mit Dir. Vorsicht: Das sind alles “gute” Sachen, keine toll klingenden Woohoo-Versprechungen von der dunklen Seite:

1. Hab ein langfristiges Ziel vor Augen

Unternehmensaufbau und Unternehmenswachstum sind keine Sprints. Wir Unternehmer sind eher in der Disziplin Marathon unterwegs. Man wird nicht von heute auf morgen auf wundersame Weise erfolgreich – auch wenn wir alle schon anders lautende Werbebotschaften auf Facebook & Co. gesehen haben, die uns Reichtum über Nacht spielend leicht und auf Knopfdruck versprechen.
Denk also nicht in kurzfristigen Zielen wie “In den nächsten 10 Wochen will ich 20 neue Beratungsaufträge haben”. Hab immer Deine Vision und Dein langfristiges Ziel vor Augen.

2. Plane feste Zeiten für Deine Marketingaktivitäten ein

Die Zeit, die Du in Dein Marketing investieren willst, musst Du unbedingt als feste Termine in Deinen Kalender eintragen. Sonst machst Du es nämlich nicht. Es wird immer was vermeintlich Wichtigeres dazwischenkommen.
Ich habe mir zum Beispiel feste Zeiten eingetragen, wann ich meine Blogartikel schreibe und mich um Pinterest kümmere. Da muss ich mich nicht immer fragen, ob ich das denn jetzt wohl machen möchte. Ich mache es einfach, weil ich es so festgelegt habe. Ungemein erleichternd!

3. Konzentriere Dich auf das, was am meisten bringt

Ja, es macht Spaß, ein noch schöneres Bild für den Blogpost zu suchen. Wird der Blogartikel dadurch so viel öfter gelesen? Wahrscheinlich nicht. Investiere diese Zeit lieber in eine ordentliche Keyword-Recherche und SEO-Optimierung des Artikels oder in die Verbreitung des Artikels. Soll heißen: Mach das, was Dich Deinem Ziel am schnellsten näher bringt.
Das können auch unangenehme Tätigkeiten sein, vor denen wir uns alle gerne drücken und lieber was “Ungefährlicheres” machen. Zum Beispiel: Dem Angebot nachtelefonieren oder endlich bei dieser Redaktion anrufen wegen eines Fachartikels. Eat the frog!

4. Fange langsam an – dafür konsistent

Wir kennen das alle. Da hat man endlich den Marketingplan fertig und stürzt sich voller Elan in dessen Umsetzung. Gefühlte tausende Dinge werden angefangen… und nach ein paar Wochen verläuft es sich im Sand, weil die Puste ausgeht. Das ist allzu menschlich und wahrscheinlich schon jedem so gegangen. Um das zu verhindern, musst Du Dich ein wenig selbst austricksen. Fang langsam an mit einer überschaubaren Anzahl an Dingen, die Du realisieren willst. Das machst Du eine Weile. Wenn Du Routine gewonnen hast, nimmst Du Dir eine weitere Sache hinzu. Und dabei natürlich nicht Dein langfristiges Ziel aus den Augen verlieren.

5. Halte Deine Aktivitäten fest

Nur wenn Du weißt, was Du machst und in der Vergangenheit gemacht hast, kannst Du besser werden. Wie willst Du sonst wissen, ob Du Deine Aktivitäten auf Facebook Deinem Business etwas bringen oder ob der Besuch der Netzwerkveranstaltungen einen Effekt auf Deine Auftragsbücher hat. Auf Deine Erinnerung und Dein Gehirn kannst Du Dich nicht verlassen. Zu leicht vergisst man etwas oder verliert etwas aus den Augen – glaub mir, das geht mir auch so.

 

Foto Header: Reinis Birznieks auf Unsplash.com

About the Author Verena Voges

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