Interview mit Carolin Habekost

Wähle ein Thema, das Dein Herz zum Singen bringt – Carolin Habekost

Interview mit Carolin Habekost von „Finde Dein Mama-Konzept“

Liebe Carolin, schön, dass Du Dir heute die Zeit nimmst und uns erzählst, wie Du Dein Herzensthema und Deine Positionierung gefunden hast. Du bist ja schon seit einigen Jahren selbstständig als Kommunikationstrainerin, gibst Firmen-Seminare und coachst Gruppen und Einzelpersonen in Rhetorik und Kommunikation. 2017 hast Du Dich mit Deinem neuen Angebot „Finde Dein Mama-Konzept“ am Markt positioniert. Was war der Auslöser für Dich?

Meine Selbstständigkeit als Trainerin bedeutete, dass ich viel planen und organisieren musste. Als Mama von zwei Kleinkindern und einem Mann in Vollzeit-Anstellung, hatte ich immer die Herausforderung für Kundentermine Kinderbetreuung zu finden. D.h. ich musste immer erst mit meinem Mann sprechen und / oder die Omas anrufen. Dann dem Kunden den Auftrag zusagen. Oft verschoben Kunden Termine und ich musste alles wieder neu planen. Das gefiel mir nicht und ich suchte nach einer Möglichkeit eine andere Form der Selbstständigkeit zu leben. Hinzu kam, dass ich viele Trainings gab, ich aber mehr Lust auf individuelle Coachings hatte. In meiner Elternzeit absolvierte ich eine systemische Coachingsausbildung und ich wollte mehr damit unterwegs sein. Als ich dann einen Online-Kongress zum Thema Online-Coaching-Business sah, löste das die ersten Schritte Richtung neuer Positionierung und Online-Business aus.

Bei meinen Beratungen beobachte ich oft, dass sich viele scheuen mit so einem klaren Angebot an nur eine eng definierte Zielgruppe rauszugehen. Sie haben Angst, dass es zu wenig ist oder sie zu sehr einschränkt. Wie denkst Du darüber? Hattest Du auch diese Gedanken, dass die Nische zu klein ist, in der Du Dich positionieren wolltest?

Ich hatte von Anfang an einen Coach an meiner Seite. Sie riet mir dringend mich eng zu positionieren. Ich fand die Argumentation schlüssig: in einem Thema Expertin zu sein und damit nach Außen zu treten. Ich hatte keine Ansgt, mich zu eng zu positionieren. Ich war mir nur unsicher, ab wann es eng genug definiert ist. Dabei hat mir mein Coach geholfen. Letztendlich entwickelt sich ja die Positionierung mit der Zeit. Als ich startete, habe ich mich klar an Mamas in Elternzeit gerichtet, die ihren Wiedereinstieg planen und in dem Dilemma stecken, einerseits eine bedürfnisorientierte Haltung ihren Kindern gegenüber zu haben und andererseits den Wunsch nach Karriere haben. Es meldeten sich dann auch Mütter, die bereits Familie und Beruf leben und sich mehr Leichtigkeit und mehr Zufriedenheit im Alltag wünschen. So nahm ich nach und nach Themenwünsche für meinen Podcast entgegen und öffnete meine Zielgruppe dahingehend.

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Wie bist Du ganz konkret vorgegangen, als Du Dein Coaching-Angebot für Mütter erarbeitet hast?

Ich habe zuerst fünf Mamas gratis gecoacht. Ich habe einfach einen Aufruf über Facebook gemacht. Die Mamas habe ich online gecoacht. So konnte ich einmal ausprobieren, ob es sich für mich per Zoom überhaupt gut an fühlt zu coachen. Und gleichzeitig konnte ich wichtige Fragen stellen, wie: „Was sind deine größten Herausforderungen / Probleme?“ , „Was würde in diesem Coaching passieren, damit du im Anschluss sagen kannst, dass es sich gelohnt hat?“ Und „Was ist der Wunschzustand? Wo möchtest du gerne hin?“. Diese Themen habe ich in meinem Podcast verarbeitet, so auf mich aufmerksam gemacht und langsam Schritt für Schritt Kundinnen angezogen. Ich habe immer iterativ gearbeitet. In kleinen Schritten Dinge ausprobiert, mir Feedback geholt, und das, was funktioniert hat, wiederholt und ausgebaut.

Was hat Dir besonders dabei geholfen, Dein Thema zu finden und Dein Profil zu schärfen?

Das Thema habe ich durch Brainstorming gefunden. Ich habe ein FlipChart Papier genommen und alle meine Ideen darauf geschrieben. Auch habe ich Freunde und Bekannte gefragt, wo sie mich sehen. Das Thema Vereinbarkeit stand gleich ganz oben. Weil es so sehr mein Herz berührt und meine eigene Geschichte ist. Ich habe anfangs gezweifelt, ob es wirklich ein Geschäftsmodell werden kann. Aber dann habe ich mich entschieden es auszuprobieren und bin mit dem Thema gegangen, was am dichtesten an meinem Leben liegt. Mein Profil habe ich dann durch meinen eigenen Werdegang geschärft. Zusätzlich habe ich viel gelesen. Ich hatte mir schon vorher viel Wissen angeeignet, weil es mich eben betraf. Jetzt bin ich nochmal mit einer anderen Perspektive auf das Thema los und habe recherchiert und mich informiert.

Zu guter Letzt: Welche Tipps hast Du für andere Dienstleister, Berater, Coaches oder Designer in punkto Positionierung?

Wähle ein Thema, das dein Herz zum Singen bringt und prüfe es mit einem Coach, ob bzw. wie sich hieraus ein Geschäftsmodell machen lässt.

Vielen Dank, liebe Carolin!

Carolin Habekost

Carolin von „Finde dein Mama-Konzept“ unterstützt Mamas dabei, Familie und Beruf mit mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und Energie zu leben.
Sie führt den Podcast „Finde dein Mama-Konzept“, den Du im Web, für Android, für iOS und über Spotify kostenfrei abrufen kannst.
Mehr Infos zu Carolin findest du auf ihrer Webseite: www.carolinhabekost.de und auf Facebook 

About the Author Verena Voges

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