Strategien gegen Schreibblockade

Schreibblockade? 7 Strategien, wie das Schreiben Ihrer Webtexte klappt

Jetzt wollen Sie endlich die Webtexte für Ihre Unternehmens-Webseite schreiben. Kann ja nicht so schwer sein, denken Sie, schließlich kennen Sie ja Ihr Geschäft. Das Textverarbeitungsprogramm ist geöffnet. Der Curser blinkt erwartungsvoll oben links in der Ecke.

Und blinkt. Und blinkt.

Das Blatt ist immer noch weiß und wortlos. Ihnen fällt einfach nicht ein, wie Sie mit Ihren Webtexten starten sollen. Ihr Kopf fühlt sich genauso weiß und leer an, wie das „Blatt“ Papier auf Ihrem Computer.

Große Schriftsteller kennen das Problem der Schreibblockade auch. Sie sind also in guter Gesellschaft. Auch ich selbst habe im Laufe meines Berufslebens schon das eine oder andere Mal keinen Anfang beim Text-Erstellen gefunden. Ich kenne das Gefühl, wenn der Frust über das leere Blatt oder die völlig dämlichen Formulierungsversuche steigt und man schlimmstenfalls irgendwann entnervt Word wieder schließt – ohne auch nur ein passendes Wort für den Webseitentext, Flyer oder Werbebrief zu Wege gebracht zu haben.

Vor vielen Jahren habe ich mir ein paar Strategien überlegt, um mich selbst zu überlisten und eine Schreibblockade gar nicht erst aufkommen zu lassen. Bestimmt funktionieren meine Schreib-Strategien für Webtexte auch bei Ihnen. Probieren Sie es aus!

1. Mit etwas ganz Einfachem anfangen, bei dem Sie nicht nachdenken müssen.
Bei Webseitentexten starte ich immer mit der Kontaktseite. Ich suche die Telefon- und Faxnummer raus. Notiere die Anschrift. Überlege, welche Felder im Kontaktformular nötig sind (Soll die Telefonnummer abgefragt werden oder nur die Mailadresse? Soll der Vorname abgefragt werden? Muss ein Feld für Firmennamen rein?…). Dann schreibe ich einen freundlichen Satz zur Einleitung à la „Gerne helfen wir Ihnen weiter. Sprechen Sie uns an. Sie erreichen uns…“. Jetzt fehlt noch die Überschrift. Schon ist die erste Seite für die neue Website geschrieben!

Nun nehme ich mir den nächsten Webtext: das Impressum. Das ist eine sehr wichtige Seite aus rechtlicher Sicht. Sie erfordert aber keine schriftstellerischen Höhenflüge. Je nach Unternehmen und Betrieb gibt es unterschiedliche rechtliche Anforderungen, was im Impressum stehen muss.
Ich selber habe gute Erfahrungen mit dem Impressums-Generator von erecht24 gemacht.
Mit dem Impressum ist die 2. Seite Ihrer Webseite fertig. Toll, was?

2. Inhaltsstruktur abschreiben
Bei der Planung der Webseite haben Sie sich bestimmt überlegt, welche Inhalte Sie auf der Webseite abbilden möchten, d.h. welche Navigationsmenüpunkte zu finden sein sollen: „Über uns“, „Leistungen“ mit den Unterpunkten „Leistung 1“, „Leistung 2“, „Leistung 3“ oder wie auch immer Sie die Menüpunkte benennen. Wenn Sie noch keine Inhaltsstruktur festgelegt haben, sollten Sie dies nun erst mal machen, bevor Sie mit dem Texten beginnen.
Ich nehme mir also meinen Notizzettel oder das Dokument, wo ich skizziert habe, wie die Webseite aufgebaut sein soll. Das kopiere ich in mein Word-Dokument oder schreibe es ab.
Der Vorteil: Jetzt weiß ich genau, welche Webtexte ich erstellen muss und kann es Stück für Stück abarbeiten.

3. Nur schreiben, nicht korrigieren
Dies ist eine meiner Grundregeln fürs Schreiben jeglicher Textarten. Erstmal ins Schreiben kommen. Der innere Zensor und Korrektor wird ignoriert oder ausgestellt. Verbannen Sie sämtliche Gedanken wie „Das klingt doof!“ oder „Wie schreibt man…?“. Darum kümmern Sie sich später. Jetzt soll Ihr kreativer Schreibfluss in Gang kommen.

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4. Stellen Sie sich ein Gespräch vor

Ich weiß nicht, woran es liegt. Aber ganz viele Menschen verfallen in einen trockenen Sprachstil mit unnötig verschachtelten Sätzen, wenn sie etwas schreiben sollen. Das klingt gestelzt. Auf jeden Fall so gähnend langweilig, dass niemand Lust hat, den Webtext zu lesen. Und das ist genau das Gegenteil von dem, was Sie mit Ihren Webseitentexten erreichen wollen.
Falls Sie auch zu diesen Menschen mit ausgeprägter Schriftsprache gehören, stellen Sie sich vor, Sie sitzen einem sympathischen Kunden gegenüber. Nun beschreiben Sie Ihrem fiktiven Gegenüber in ganz „normalen“, einfachen Worten Ihr Angebot oder Ihre Leistung.

5. Variationen für Überschriften
Natürlich können Sie „Kontakt“ als Überschrift nehmen. Allerdings verschenken Sie damit viel. Eine gute Überschrift zieht die Leser in den Webtext rein. Wahrscheinlich haben Sie nicht auf Anhieb die zündende Idee für eine passende Überschrift. Notieren Sie sich daher alle Ideen für die Überschrift, die Ihnen zu Beginn einfallen. Die Beste wählen Sie dann zum Schluss aus. Oder schreiben erst zum Schluss die perfekte Überschrift.

6. Eine Webseite ist nicht in Stein gemeißelt

Das Schöne an einer Website ist, dass Sie jederzeit die Texte bzw. die Inhalte insgesamt ändern können. Wenn Sie nach einiger Zeit feststellen, dass ganz wichtige Punkte aus Kundensicht auf der Webseite fehlen, schreiben Sie sie einfach dazu. Sie können die Webseitentexte immer anpassen und ggf. auch saisonale Informationen hinzufügen.

7. Schlafen Sie drüber
Die Webtexte mit ein wenig Abstand nochmals zu lesen ist sehr hilfreich. Auch lautes Vorlesen hilft! Sind Sie im Großen und Ganzen zufrieden? Dann feilen Sie noch hier und da an Feinheiten und verbessern Sie die Tippfehler. Wenn Ihnen die Webseiten-Texte gar nicht gefallen, müssen Sie eben nochmal ran. Aber das geht im zweiten Durchgang wesentlich besser als beim ersten Mal.

Viel Erfolg beim Schreiben! Und wenn Sie Unterstützung brauchen, melden Sie sich bei mir. Wir übernehmen die komplette Text-Erstellung oder geben Ihren Texten und Entwürfen den letzten Schliff.

About the Author Verena Voges

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