Marketingplan Kunden gewinnen

Wie ich meine Kunden gewinne (und was Du daraus lernen kannst)

Kunden gewinnen – das wird mir bei meinen Strategie-Gesprächen mit Neukunden meist als größtes Problem genannt, dicht gefolgt von fehlender Klarheit bei der Positionierung. Daher erzähle ich Dir hier, welche Strategie ich letztes Jahr verfolgt habe, um meine Pipeline gefüllt und meine Auslastung hoch zu halten.

Mein Ausgangspunkt: eine klare Positionierung und ein klares Ziel vor Augen

Eine Sache ist mir für mein eigenes Unternehmen letztes Jahr richtig klar geworden: Klarheit ist immens wichtig. Klarheit über das eigene Angebot, über die gewünschten Kunden, über die Rahmenbedingungen der Arbeit und über die eigenen Ziele. Ohne diese Klarheit hätte ich keine vernünftige Strategie für mich finden können und diese auch nicht das ganze Jahr durchziehen und umsetzen können.

Wenn Du Dich mit Deiner Positionierung auseinandersetzt, entsteht diese Klarheit am Ende des Prozesses. Das heißt nicht, dass Du damit die geheime Zauberformel für Reichtum über Nacht gefunden hast. Die gibt’s nämlich leider nicht, auch wenn viele selbsternannte Gurus und Möchte-Gern-Top-Berater in den sozialen Medien einem etwas Anderes weis machen möchten. Kundenakquise ist und bleibt Arbeit, braucht Einsatz und Herzblut und geht nicht auf Knopfdruck.

Aber eine klare Positionierung erleichtert die Kundenakquise enorm und macht auch die Marketingplanung erheblich leichter.

Bevor ich in Aktionismus verfallen bin, habe ich mir folgendes überlegt:

  • Wen ganz genau will ich erreichen?
  • Wo ist meine Zielgruppe unterwegs?
  • Welche Kontaktpunkte kann und will ich nutzen?
  • Wie will ich diese Kontaktpunkte nutzen?

Die Antworten auf diese Fragen haben dann den groben Fahrplan für meine Marketingaktivitäten vorgegeben.

So sah meine Marketingplanung aus

Zentraler Punkt meines Unternehmens ist meine eigene Website. Hier findet sich all mein Content. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt meiner Aktivitäten und meiner Kundengewinnung. Das rate ich auch allen meinen Kunden. Ich würde mich nie in Abhängigkeit einer Plattform, sei es nun Facebook, Instagram oder was auch immer, begeben. Diese sind höchstens Kommunikationskanäle für Dich, um mit Deiner Zielgruppe und Deinen Wunschkunden in Kontakt zu kommen.

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Content-Marketing bringt mir am meisten

Content-Marketing ist viel Arbeit und kostet Zeit, ohne Frage, aber in meinen Augen ist das sehr gut investierte Zeit. Content-Marketing halte ich für eine extrem wirksame Art der Kundengewinnung.

Ein eigener Blog hat große Vorteile:

  1. Der Content, wie Blogartikel, Videos, Angebote, steht auf Deiner Website und nicht auf einer anderen Plattform, auf die Du keinen Einfluss hast. Ich bin Herrin über meinen Content. Andere Plattformen wie Facebook, Instagram (was ich gar nicht nutze), LinkedIn etc. nutze ich, um meine Artikel zu promoten und bekannt zu machen.
  2. Der Content steht ewig und drei Tage im Netz. Einer meiner meist gelesenen Artikel beschert mir laufend neue Anfragen.
  3. Du musst nicht dauernd neues Geld in die Hand nehmen, um Kunden zu gewinnen, wie z.B. bei Facebook-Anzeigen oder google ads.

Ich erstelle einen Contentplan bzw. Redaktionsplan immer quartalsweise, wie auch meine sonstige detaillierte Planung. Falls Du noch keinen Contentplan erstellt hast, empfehle ich Dir diesen Artikel zum Thema.  Bei der Themenwahl überlege ich mir, welche Inhalte für die Menschen, die ich als Kunden gewinnen möchte, besonders interessant sind. Ich schreibe also regelmäßig Blogposts für meine Website und vermarkte sie über verschiedene Kanäle.

Meine Website ist SEO-technisch ganz gut aufgestellt und ich werde für meine wichtigsten Keywords bei google gut gefunden. Bei jedem Erstkontakt mit einem neuen Kunden frage ich immer nach, wie er oder sie mich gefunden hat. Rund dreiviertel meiner Kunden finden mich über google und hierbei die meisten über einen Blogartikel.

Fazit: Content-Marketing funktioniert super.

Gastartikel für andere Blogs und Magazine erhöhen die Reichweite

Um meine Bekanntheit und Sichtbarkeit zu erhöhen, habe ich letztes Jahr angefangen, Gastartikel für andere Blogs und Fachmagazine zu schreiben. Hier gehe ich ganz strategisch vor und überlege mir, wer die gleiche Zielgruppe wie ich hat oder was meine Zielgruppe im Netz liest. Herausgekommen sind rund ein halbes Dutzend Artikel in anderen Blogs. Darüberhinaus schreibe ich für das IT Freelancer Magazin. Warum das? Ich denke mich wirklich gern in komplexere Dinge ein. Und IT-Unternehmer scheinen ein besonders Faible dafür zu haben, ihre Leistungen und deren Nutzen unverständlich auszudrücken ;-) Hier gibt’s also Handlungsbedarf…

Gastartikel anderer Unternehmer in meinem Blog

Als weiteren Schritt, um meinen Blog und damit mein Unternehmen bekannt zu machen, habe ich Gastautoren für meinen Blog gesucht. Hier habe ich anderen Unternehmer/innen aus angrenzenden Gebieten wie Grafikdesign oder Text angesprochen. Der Vorteil von Gastartikel im eigenen Blog: Du hast nicht nur relevanten Content für Deine Leser, den Du selber nicht schreiben kannst, sondern Du nutzt damit auch die Netzwerke und Reichweite Deiner Gastautoren. Denn sie bewerben in der Regel auch den Artikel, den sie geschrieben haben – so wie ich das ja auch mit meinen Gastartikeln tue.

Aus den Kontakten über die Gastautorinnen hat sich nun eine strategische Zusammenarbeit mit zwei Unternehmerinnen für dieses Jahr entwickelt – die Sichtbarkeitswerkstatt.

Social Media sehr gezielt und punktuell

Bestimmt kennst Du das – im Internet und in sozialen Netzwerken kann man viel Zeit verdaddeln. Ja, ist mir auch schon oft passiert. Daher habe ich mir einige Beschränkungen auferlegt.

1. Genau auswählen, wo man wirklich aktiv sein möchte.
Ich habe mich für Facebook entschieden. Mit Instagram werde ich nicht warm. Auf Snapchat sind nicht meine Kunden. LinkedIn ist für mein Business auch interessant. Das baue ich noch aus.

2. Zeit vorher festlegen, Timer stellen und dann Schluß machen.
Also, im Prinzip das, was man auch mit der Computerspielzeit bei seinen eigenen Kindern macht ;-)

Auf Facebook habe ich eine Unternehmensseite angelegt, über die ich meine eigenen Blogartikel teile sowie hin und wieder andere Posts. Da ist durchaus noch eine Menge Luft nach oben…
Ansonsten tummle ich mich in etlichen Facebook-Gruppen, die thematisch passen. Hier kommentiere ich Fragen aus meinem Fachgebiet, zeige mein Business und promote meine Angebote, wenn es in den Gruppen entsprechende Möglichkeiten gibt. Das hat auf jeden Fall meine Sichtbarkeit erhöht und ich konnte ein paar Anfragen bzw. Kunden gewinnen.

Trotz Online-Business auch offline netzwerken

Online schön und gut, doch ab und zu mal live und von Angesicht zu Angesicht mit anderen Unternehmern sprechen ist auch schön. Ich hatte mich vor zwei Jahren den MomPreneurs angeschlossen. Als dann letztes Frühjahr die lokale Hamburg-Gruppe wieder zum Leben erweckt wurde, bin ich bei einigen Treffen gewesen. Fazit: Hat richtig Spaß gemacht, ich habe tolle Unternehmerinnen kennengelernt und viele Impulse mitgenommen. Mit meiner sehr geschätzten Netzwerkkollegin Simone Maader habe ich im Herbst auf einem MomPreneur-Meetup einen Vortrag zum Thema Elevator Pitch gehalten.
Aus dieser Runde habe ich zwei wirklich spannende Aufträge gewonnen, wo die Chemie einfach gestimmt hat und die Zusammenarbeit folglich sehr gut war.

Mein großes Fazit: Die richtige Mischung macht’s. Und vor allem die richtige Mischung für einen selber (als Mensch) und für die Ziele (als Unternehmerin).

Brauchst Du Hilfe dabei, die richtige Mischung an passenden Marketingmaßnahmen für Dein Unternehmen zu finden? Lass uns sprechen. Buch gleich hier einen Termin für ein kostenloses Strategie-Gespräch oder schreib mir eine Mail.

Kunden gewinnen

About the Author Verena Voges

Ich zeige Dir, wie Du mehr Aufträge bekommst, die Kunden findest, die für Dich genau richtig sind, und wie Du Dein Unternehmen so am Markt positionierst, dass es „läuft“. Ich begleite Dich während der Umsetzung und beantworte alle auftauchenden Fragen.

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