Vertrauen schaffen mit der Website

8 hilfreiche Tipps, wie Deine Webseite Vertrauen schafft

Gerade für alle Dienstleister unter uns ist der erste Schritt überhaupt, um neue Kunden zu gewinnen, Vertrauen in die eigene Person oder das eigene Unternehmen zu erwecken und zu fördern. Hier erkläre ich Dir, wie Du es schaffst, dass Besucher Deiner Website Vertrauen zu Dir und Deinem Business fassen.

1. Der erste Eindruck zählt

Mit einer Website ist es so wie im echten Leben: Der erste Eindruck zählt. Wenn ich einen neuen Menschen treffe, beurteile ich diesen innerhalb weniger Sekunden – meist völlig unbewusst – und entscheide, ob ich mein Gegenüber sympathisch finde oder nicht. Ähnlich läuft’s im Internet ab, mit dem Unterschied, dass das Urteil viel schneller und viel eindeutiger ausfällt. Gefällt mir mein Gegenüber – die Webseite – nicht, klicke ich weg. Chance vertan.

Doof, wenn es Deiner Website auch so geht. Sorge also dafür, dass der erste Eindruck stimmig ist und Deiner Besucher länger als 2 Sekunden bleiben wollen. Was hilft dabei? Das Wichtigste: Ein ordentliches, zeitgemäßes Webdesign, übersichtliche Struktur, funktionierende Links.

2. Klare Botschaft gewinnt

Rätseln mag einigen Menschen Spaß bringen, ist aber auf Firmenwebseiten völlig fehl am Platz. Mach Deine Botschaft klar. Sag, wofür Du stehst und warum. Und mach genauso klar, wofür NICHT. Du musst nicht everybody’s darling sein, um Erfolg zu haben. Ganz im Gegenteil. Ein bewusster und klarer Ausschluss von Leistungen, Kundengruppen, Arbeitsweisen, etc. schärft Dein Profil und macht Dein Unternehmen attraktiver für Deine Wunschkunden.

3. Klare Positionierung ist das Fundament

Eine eindeutige Message findest Du erst, wenn Du Dein Unternehmen klar positioniert hast. Eine klare Positionierung beinhaltet folgende Punkte:

  • Dein Kernthema und Deine Kernkompetenzen
  • Deine Unternehmensziele
  • Der Nutzen, den Du mit Deiner Dienstleistung stiftest
  • Für wen (ganz genau) Du arbeitest
  • Deine klare Botschaft

Wenn hiervon ein Punkt noch wischiwaschi ist, setz Dich hin und quäl Dein Hirn, bis der Punkt rund und stimmig ist. Falls Du im eigenen Saft schmorst und Dir der Blick von außen fehlt, hol Dir Unterstützung. Zum Beispiel mich ;-)

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4. Gesicht und Persönlichkeit zeigen

Wusstest Du, dass die „Über uns“-Seite auf einer Unternehmensseite am häufigsten angeklickt wird? Klar, wir alle wollen wissen, wer hinter dem Angebot steckt. Insbesondere wenn es um persönliche Dienstleistungen geht, will man sich ein Bild machen. Also, verschanz Dich bitte nicht hinter leeren Floskeln, langweiligen Lebensläufen oder Aufzählungen aller Auszeichnungen und Zusatzqualifikationen. Erzähl lieber, was Dich auszeichnet und besonders macht. Ein kleines bisschen Persönliches (nicht unbedingt Privates!) rundet die Profilseite ab.
Zur gelungenen „Über mich“-Seite gehört natürlich auch ein Foto von Dir und ggf. Deinem Team. Es müssen ja nicht gleich Fotos vom Starfotografen sein. Aber anständige Fotos, die nicht so aussehen, als hätte Deine 8-jährige Tochter mit ihrem Handy draufgehalten, wären schön. Wichtig ist auch, dass sie passend für Dein Unternehmen und Deine Kundschaft sind. Eine Fachanwältin für Markenrecht im Strandkleid ist genauso wenig passend wie der Handwerker im Anzug. Um es mit einem aktuell viel gebrauchten Wort zu sagen: Authentisch sollen die Bilder sein. Schließlich sollen Dich die Kunden im echten Leben auch wiedererkennen.

5. Inhalte und Angaben aktuell halten

Auf der Startseite eine Seminarankündigung von 2018 und unter „News“ die letzte Pressemitteilung von 2015. Das erweckt definitiv nicht den Eindruck auf einer gepflegten Internetpräsenz gelandet zu sein. Auch wenn wir als Unternehmer 1000 Dinge auf dem Zettel haben, müssen wir unsere Website halbwegs aktuell halten.

6. Referenzen und Kundenstimmen wirken Wunder

Referenzen und Kundenstimmen sind geradezu ein Wundermittel für Dienstleister wie Grafiker, Texterinnen, Unternehmensberater, Friseure oder Coaches. Denn als Kundin kann ich die Leistung, die ich für mein Geld bekomme, vor Kauf nicht anschauen und beurteilen. Also schaue ich, welche Erfahrungen andere mit dieser Unternehmerin oder diesem Dienstleister gemacht haben. Gut gepflegte und aussagekräftige Kundenstimmen sind das ultimative Mittel, um Vertrauen zu schaffen. Du kannst ja viel erzählen, wie toll Deine Leistung ist. Glaubhafter sind
Mach es Dir zur Angewohnheit, Deine Kunden um ein Testimonial zu bitten, das Du veröffentlichen darfst. Die Statistiken zeigen auch, wie wichtig eine Referenzenseite ist. Meist ist das eine der am häufigsten geklickten Seiten auf einer Unternehmenswebsite. Wie eine solche Seite aussehen kann, kannst Du Dir bei mir anschauen.

7. Verschiedene Kontaktmöglichkeiten anbieten

Wenn ich mir auf einer Webseite die Telefonnummer oder Mailadresse aus dem Impressum fischen muss, habe ich schon gar keine Lust mehr, mit dem Unternehmen Kontakt aufzunehmen. Wollen die mein Geld nicht? Bin ich als Kundin lästig? Störe ich? Diese Gedanken solltest Du bei Deinen Interessenten nicht aufkommen lassen. Gib verschiedene Möglichkeiten an, mit Dir Kontakt aufzunehmen. Und fordere Deine Besucher auch auf, Dich zu kontaktieren.

8. Einheitlicher Auftritt auf verschiedenen Kanälen

Das gehört streng genommen nicht mehr zur Website, aber zum Thema Vertrauen schaffen und fördern. Überprüfe Deine Auftritte bei Facebook, LinkedIn, Instagram oder was auch immer Du noch nutzt, ob sie erstens aktuell sind und zweitens mit der Botschaft Deiner Webseite übereinstimmen. Wenn Du Facebook beruflich nutzt, um zum Beispiel in berufsbezogenen Gruppen aktiv zu sein, verlink Deine Website in Deinem Profil. Ich finde es immer sehr umständlich, wenn ich eine sympathische, schlaue Kommentatorin erst googlen muss.

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About the Author Verena Voges

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